Tour

Neue Philharmonie lässt altes Gemäuer in Eggesin erbeben

Eggesin · 07.04.2019
Mehr als 350 Menschen erlebten die Neue Philharmonie MV in der Eggesiner Lutherkirche. Die Hoffnung der Pastorin und der Organisatoren ging auf.

Der Auftakt der vierten „Stadt.Land.Klassik”-Tour der Neuen Philharmonie MV durch den Nordosten wurde zu einem Härtetest für die Lutherkirche Eggesin. Schließlich geht es bei der 8.  Sinfonie von Antonin Dvorák richtig zur Sache, insbesondere dann, wenn Bläser, Streicher und Schlagwerker die Schlussakkorde des Meisterwerks des tschechischen Komponisten anstimmen. Die Stimmgewalt setzte den mehr als 100 Jahre alten Mauern ordentlich zu. Zumal es nicht zum Besten steht mit dem Zustand der Kirche. Aber, letztlich …

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Update

Nordkurier-Chef Schumacher greift zum Taktstock

Neubrandenburg · 29.03.2019
Nordkurier-Chef Lutz Schumacher tauscht bei „Stadt. Land. Klassik!“ in Waren den Bürosessel mit dem Dirigentenpult. Im Interview mit Sirko Salka spricht er über seine Leidenschaft.

Im April geht die Neue Philharmonie MV wieder in der Region auf Tournee. Sie moderieren die Konzerte von „Stadt. Land. Klassik!“ Bei Ihnen wirkt das immer unterhaltsam und spontan, als müssten Sie sich nicht groß vorbereiten.

Sie können mich nachts wecken und sagen: Erzählen Sie mal was über Bizet, Rachmaninow, Schostakowitsch. Das würde funktionieren. (lacht) Aber natürlich ist es besser, sich vorzubereiten. Ich lebe mein ganzes Leben …

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Interview

Stadt.Land.Klassik: Cellistin aus dem Saarland entdeckt den Norden

Neubrandenburg · 19.02.2019
Die Neue Philharmonie MV tourt wieder durch Waren, Demmin und Malchow. Erstmals ist auch Anna Katharina Grote dabei, die von einem ungewöhnlichen Auftrittsort in Ueckermünde erzählt.

Sie stammen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, sprechen unterschiedliche Sprachen und dennoch verstehen sie sich: Die Musiker der Neuen Philharmonie MV. Denn die Sprache der Musik versteht wirklich jeder.

Anna Katharina Grote aus Berlin spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Cello. Für die 31-Jährige ist die aktuelle Stadt.Land.Klassik!-Tour die erste Konzertreise …

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Update

Dirigent Sandmann ist auf dem Weg der Besserung

Pasewalk · 18.02.2019
Zum Glück nur eine Prellung: Georg Christoph Sandmann ist nach seinem dramatischen Sturz von der Pasewalker Bühne auf dem Weg der Besserung. Das verdankt er auch einem Pasewalker Orthopäden.

Da hat er aber Glück gehabt: Der Gastdirigent der Neuen Philharmonie MV, Georg Christoph Sandmann, hat bei seinem dramatischen Sturz von der Bühne im Pasewalker Historischen U am Sonntagabend nur eine Prellung davongetragen. Wie Andreas Schulz, künstlerischer Leiter und Stammdirigent der Neuen Philharmonie, dem Nordkurier am Montag mitteilte, musste sich der 54-Jährige zwar am Sonntagabend in der Notaufnahme des Neubrandenburger Klinikums behandeln lassen: „Aber im Ergebnis handelt es sich nur um eine sehr starke Prellung.” Der Maestro werde bereits am Montagabend wieder auf der Bühne stehen, wenn das Orchester im Rahmen der Stadt.Land.Klassik-Tour in Ueckermünde Station macht. …

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Tour

Es lebe Multi-Kulti in der Klassik!

Neubrandenburg · 08.02.2019
Junge Musiker aus 14 Nationen spielen in der Neuen Philharmonie MV miteinander. Auch wenn das ziemlich viel verbales Wirrwarr mit sich bringt, finden die Orchestermitglieder doch immer wieder eine Sprache.

Bei so vielen Ländern kann man natürlich schon einmal durcheinander kommen: „Brasilien, Venezuela”, zählt Andreas Schulz auf und kommt von Südamerika nach Europa: „Spanien, Polen, Russland, Italien, Deutschland natürlich”, führt der Dirigent der Neuen Philharmonie MV fort, als er nach den Namen der Nationen gefragt wird, aus denen seine jungen Musiker kommen. Er wechselt erneut den Kontinent. Jetzt ist Asien dran: Taiwan, Südkorea und Japan. Schließlich darf die Türkei nicht vergessen werden, aus denen mehrere …

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Tour

Dirigent lobt: Konzept der Neuen Philharmonie "extrem mutig"

Pasewalk · 05.02.2019
Georg Christoph Sandmann wird sich bei der dritten Stadt.Land.Klassik!-Tour durch den Nordosten das Dirigat mit Andreas Schulz teilen. Mit Blick auf die Konzerte in Städten wie Pasewalk, Anklam und Waren erinnert Sandmann sich an seine Wurzeln.

Georg Christoph Sandmann kann sich gut an das Jahr 1988 erinnern. Der Ostteil von Mecklenburg und Vorpommern nannte sich damals noch Bezirk Neubrandenburg. Sandmann studierte als junger Mann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin in den Fächern Dirigieren, Klavier, Gesang und Komposition. Im Jahr vor der Wende absolvierte er …

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Abstimmung

"Stadt. Land. Klassik!" wird zum Wunschkonzert

Neubrandenburg · 01.02.2019
Im Februar stehen klassische Konzerte der Neuen Philharmonie MV in Pasewalk, Ueckermünde, Demmin, Malchow, Anklam und Waren an. Sie können über einen Wunsch-Titel abstimmen und Freikarten gewinnen.

Zum dritten Mal in Folge touren die Musiker der Neuen Philharmonie MV in dieser Spielzeit durch Mecklenburg-Vorpommern. Bei dem regionalen Konzert-Spektakel „Stadt. Land. Klassik!” präsentieren sie erneut die Perlen bedeutender Komponisten – wie immer unterhaltsam moderiert. …

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Tour

Junge Cellistin geht mit der Neuen Philharmonie auf Tour

Neubrandenburg · 29.01.2019
Anna Kalvelage steht bei der dritten Auflage der Stadt.Land.Klassik!-Tour Ende Februar vor einem besonderen Auftritt. Sie spielt als Solistin ein Cellokonzert, das von höchster Stelle geadelt wurde.

Was für ein Tourauftakt für Anna Kalvelage. Am 17. Februar startet die junge Cellistin gemeinsam mit der Neuen Philharmonie MV zur dritten Stadt.Land.Klassik!-Tour durch den Nordosten. Sie wird als Solistin des 1. Cellokonzerts des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns (1835-1921) zu erleben sein. An diesem Sonntag hat Anna Kalvelage aber einen weiteren Grund, aufgeregt zu sein. Sie begeht ihren 21. Geburtstag. Zum Feiern mit den jungen Musikerkollegen dürfte allerdings erst nach dem Konzert Zeit sein. …

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Presse

Neue Philharmonie tourt wieder durch den Nordosten

Neubrandenburg · 24.01.2019
Die Neue Philharmonie MV ist Mitte Februar erneut im Nordosten zu erleben, in Pasewalk, Ueckermünde, Demmin, Malchow, Anklam und Waren. Vorab hat Andreas Schulz, der Chef des Orchesters, mit Frank Wilhelm gesprochen.

Die zweite Stadt.Land.Klassik-Tour liegt gerade einmal sechs Wochen hinter Ihnen. Welches Konzert ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie der Umzug in Anklam von der ursprünglich vorgesehenen Nikolaikirche in die Aula der Pestalozzi-Schule geklappt hat. Wir hatten erst wenige Minuten vor Konzertbeginn entschieden, dass wir in der kalten Kirche nicht spielen können. Trotz des kurzfristigen Umzugs war das Publikum sehr geduldig und freundlich. Wir fühlen uns den Anklamern damit ohnehin noch mehr verbunden als zuvor. Wir haben aber auch eine Lehre gezogen.

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Presse

Lebensfreude pur: Konzertreihe mit Talenten begeistert

Von Winfried Wagner, dpa

Klassische Musik ist nicht nur etwas für Kenner. Eine Mediengruppe aus dem Nordosten und die Berliner Neue Philharmonie sorgen mit moderierten Auftritten in kleinen Städten für Begeisterung. Das Projekt soll möglichst weit ausgedehnt werden.

Teterow/Pasewalk/Berlin (dpa/mv) - „Wir erleben Klassikkonzerte gern live, aber dass es vor der Haustür passiert, ist natürlich wunderbar“, sagt Günter Holm. Der 81-Jährige ist einer von 200 Gästen der neuen Reihe „Stadt.Land.Klassik!“ mit der Neuen Philharmonie gGmbH (Berlin) im ausverkauften Teterower Kulturhaus. Mehr als 5000 Gäste zwischen Ueckermünde und Teterow haben die erste Konzertstaffel bisher erlebt, die 2019 fortgesetzt wird, wie Projektleiterin Claudia Schneider von der Nordkurier-Mediengruppe sagt. „Wir wollen jungen Talenten eine Chance geben und die Klassik wieder in die Fläche bringen“, erklärt der Geschäftsführer und Dirigent des Ensembles, Andreas Schulz, der mit dem Besuch sehr zufrieden ist. Der 36-Jährige hat das Projekt, bei dem sich viele Nationalitäten begegnen, zusammen mit dem Geschäftsführer der Neubrandenburger Nordkurier-Mediengruppe, Lutz Schumacher, aus der Taufe gehoben. „Schumacher hatte die Idee und er hat ein Gespür für die Region“, sagt Schulz. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird in Sälen und Kirchen in kleinen Städten musiziert, in denen die Musik von Beethoven, Haydn, Dvorak oder das Ballett „Peter und der Wolf“ von Prokofjew selten oder nie aufgeführt werden. Wie in Teterow enden die Aufführungen immer mit viel Beifall.

„Hier freuen sich die Leute irgendwie mehr als in der Großstadt“, sagt Trompeter Martin Stadtfeld. Der 25-Jährige kommt aus dem Saarland, studiert in Berlin und ist ein Stipendiat des Ensembles. „Beim ersten Konzert in Teterow habe ich ein Solo in „Schwanensee“ gespielt, das kam super an“, erklärt Stadtfeld. Von der besonderen Atmosphäre in den kleinen Städten ist auch Sati Jimenez begeistert. Der ebenfalls 25 Jahre alte Cellist stammt aus Bolivien, lebte lange in Frankreich, studiert in Rostock und gehört zur Neuen Philharmonie. „Wir lernen bei so einer Reihe viele Komponisten kennen“, sagt Jimenez, der neben spanischen, südkoreanischen, italienischen, amerikanischen und polnischen Musikerinnen und Musikern spielt. „Wir haben etwa 50 Konzerte im Jahr und wollen dieses Format auch gern auf ganz Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ausdehnen“, erläutert Schulz. In Oranienburg wurde schon gespielt, Prenzlau, Luckau und Neuruppin folgen, weitere Städte könnten Interesse anmelden. Ein Höhepunkt für die Musiker war 2018 der Auftritt mit Startenor Andrea Bocelli im August auf der Berliner Waldbühne.

Das Besondere an „Stadt.Land.Klassik!“ ist auch, dass alle Konzerte unterhaltsam moderiert werden, erläutert die Projektmanagerin. So unterhalte Schumacher selbst oder auch der Moderator des Kika-Fernsehens Juri Tetzlaff die Gäste. „Der junge Moderator Tetzlaff kommt vor allem bei den Kindern toll an, für die extra Kinderkonzerte organisiert werden.“ Für politischen „Rückenwind“ hat unter anderem Vincent Kokert, der CDU-Landesvorsitzende und Landtagsfraktionschef, gesorgt. „Gerade bei jungen Menschen haben wir großen kulturellen Nachholbedarf“, erklärte Kokert. Deshalb seien günstige Eintrittspreise wichtig. Auch Pasewalks Bürgermeisterin Sandra Nachtweih (parteilos) stimmt dem zu: „Ich freue mich für unsere Einwohner, dass wir so ein großes Orchester zu erschwinglichen Preisen haben können“, sagt die Verwaltungschefin nach dem Abschlusskonzert. Gerade mit den Moderationen sei das Format auch gut geeignet für Leute, die sonst seltener Zugang zur Klassik haben. „Wir haben schon weitere Konzerte vereinbart“, freut sich Nachtweih.

Wie wichtig diese Konzerte auch für den Trompeter Stadtfeld, Cellist Jimenez und ihre Musiker-Kollegen sind, verdeutlicht der Dirigent. „Junge Leute haben es heute schwer, bei renommierten Orchestern hineinzukommen.“ Sie müssten schon viel Repertoire können. „Und das lernt man letztlich nur beim Musizieren im Ensemble.“ Der Teterower Holm will 2019 auf jeden Fall wieder dabei sein.